Nie wieder schiefe Zähne. Termin unter 02821/12880
Nie wieder schiefe Zähne.

Kieferorthopädie bei Dr. N. Jaguljnjak in unserer Praxis am Brücktor 5 in Kleve.

 

Zahnspangen sind in aller Munde: jedes Jahr bekommen über eine Million  Kinder in Deutschland eine Zahnspange. Dass Kinder heute häufiger mit Zahnspangen versorgt werden als früher, hat mehrere Gründe: die Eltern legen größeren Wert auf gesunde und gerade Zähne. Außerdem kennt man heute die schädlichen Folgen von Zahn- und Kieferfehlstellungen besser als früher. Und schließlich akzeptieren heute die meisten Kinder eher eine Zahnspange, weil sie unter den Gleichaltrigen längst kein Makel mehr ist.

 

Sitzen einzelne Zähne schief im Kiefer oder stimmt der Biss nicht, weil Ober- und Unterkiefer nicht richtig zusammenpassen, dann kann dies schon bald Folgen haben: z. B. Magen- und Darmbeschwerden durch eine schlechte Kaufunktion, Sprach- oder Zungenfehler . Falls die Zähne kreuz und quer stehen, kann es auch verstärkt zu Karies kommen. Nicht zuletzt werden Nacken- und Kiefermuskulatur und damit auch die Haltung negativ beeinflusst. Hals und Atemwege werden  belastet, wenn der Mund sowohl nachts beim Schlafen als auch tagsüber beim Atmen nicht richtig geschlossen wird.

 

Die häufigsten Fragen und Ihre Antworten rund um die kieferorthopädische Behandlung haben wir hier zusammengefasst.

 

Wann zahlt die Krankenkasse die Behandlung?


Beratungen und Kontrolluntersuchungen werden in jedem Alter von den Krankenversicherungen gezahlt.
Ob eine Behandlung durch die Krankenkasse übernommen wird und ob ggf. privat zu tragende Zusatzkosten entstehen, wird vor der Behandlung abgeklärt. Sowohl gesetzlich als auch privat versicherte Patientinnen und Patienten erhalten einen ausführlichen Behandlungsplan einschließlich Kostenaufstellung. Sie wissen in jedem Fall vor der Behandlung, welche Kosten entstehen und ob diese Kosten erstattet werden.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung ab einem definierten Behandlungsbedarfsgrad, d.h. eine Zahn- oder Kieferfehlstellung muss eine bestimmte Ausprägung haben, damit die Krankenkasse zahlungspflichtig ist. Entscheidend ist, dass eine ausgeprägte Zahn- oder Kieferfehlstellung vorliegt. Die Beurteilung erfolgt nach dem sog. KIG-System. Die kieferorthopädischen Leistungen sind durch den Gesetzgeber auf eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Behandlung beschränkt (SGB V).

Es erfolgt eine Einteilung nach sog. kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Ab einem Bedarfsgrad 3 übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Behandlung.
Zunächst werden 80 % der Kosten von der Krankenkasse übernommen und 20 % müssen als Eigenanteil durch den Versicherten gezahlt werden. Nach Abschluss der Behandlung erstattet die Krankenkasse den Eigenanteil, d.h. der Versicherte bekommt den im Laufe der Behandlung gezahlten 20%igen Kostenanteil zurück. Ggf. sinnvolle Zusatzleistungen für neuere und modernere Behandlungsmittel werden nicht erstattet. Darüber erhalten die Versicherten vor der Behandlung eine detaillierte Aufstellung und selbstverständlich während der Behandlung eine entsprechende Abrechnung.

Wann soll mein Kind zum Kieferorthopäden?


Eine erste Untersuchung sollte mit dem Schulanfang, d.h. zwischen dem 5. und 7. Lebensjahr, erfolgen. Meistens ist zu diesem Zeitpunkt noch keine Behandlung notwendig, aber wir empfehlen eine Kontrolle, um den optimalen Zeitpunkt für eine Behandlung festzustellen. In der Regel werden die meisten Kinder durch die behandelnden Zahnärztinnen und Zahnärzte auf die Notwendigkeit einer Kontrolle beim Kieferorthopäden aufmerksam gemacht. In diesem Fall sollten Sie umgehend einen Termin vereinbaren. Zwischen dem 9. und dem 11. Lebensjahr ist eine kieferorthopädische Kontrolluntersuchung in jedem Fall empfehlenswert, da es sich um das optimale Alter für den Beginn einer ggf. notwendigen Behandlung handelt.
Grundsätzlich können Sie sich aber bei Bedarf jederzeit und in jedem Alter zu einer Kontrolluntersuchung oder Beratung vorstellen.

Wie läuft eine KFO-Behandlung ab?


Zunächst erfolgt bei einem ersten Termin eine Untersuchung und Beratung. Wir besprechen mögliche Wünsche oder Probleme und können i.d.R. eine erste Einschätzung über den Behandlungsaufwand, die Kosten und den weiteren Ablauf geben.
Bei diesem ersten oder einem weiteren Termin werden dann (falls erforderlich) Modelle, Fotos und Röntgenaufnahmen angefertigt. Nach genauer Auswertung aller diagnostischen Unterlagen wird ein Behandlungsplan erstellt und eine Kostenaufstellung gemacht. Vor der eigentlichen Behandlung erfolgt eine Abklärung, ob und welche Kosten durch die Krankenkasse übernommen werden. Nach einer weiteren ausführlichen Beratung und Aufklärung kann die Behandlung beginnen.

Wie oft muss ich zur Kontrolle kommen?


Die Kontrollen bei herausnehmbaren und festsitzenden Apparaturen erfolgt i.d.R. alle 6-8 Wochen.

Kann ich mir die Farbe meiner losen Klammer selbst aussuchen?


Selbstverständlich können sich unsere Patientinnen und Patienten die Farbe der herausnehmbaren Zahnspange aussuchen. Die herausnehmbaren Apparaturen werden in einem kieferorthopädischen Fachlabor in Frankfurt nach höchsten Qualitätskriterien individuell angefertigt.


Werden die Zähne durch eine feste Zahnspange geschädigt?


Bei ausreichender Zahnpflege und regelmäßigen Kontrollen ist das Risiko von Schäden an den Zähnen (Karies, Entkalkungen, Zahnfleischentzündungen) durch eine festsitzende Behandlung als gering einzustufen.?Jede medizinische Behandlung ist allerdings mit dem Risiko von unerwünschten Nebenwirkungen verbunden. Deshalb kontrollieren wir vor und während der Behandlung die Zahnpflege, die Zähne sowie den Zahnhalteapparat.
Grundsätzlich empfehlen wir eine Bracketumfeldversiegelung im Rahmen der festsitzenden Behandlung durchzuführen. Wir empfehlen zusätzlich regelmäßige Prophylaxebehandlungen bei uns durchführen zu lassen. So reduzieren wir das Risiko von unerwünschten Nebenwirkungen während der festsitzenden kieferorthopädischen Therapie.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine kieferorthopädische Behandlung?


Der beste Zeitpunkt für den Beginn einer Behandlung liegt in der Regel im Alter zwischen dem neunten und zwölften Lebensjahr, sobald die Milchzähne im Seitenzahnbereich durch die bleibenden Zähne ersetzt werden. Um Fehlentwicklungen im kindlichen Gebiss rechtzeitig zu erkennen und bei Bedarf zu behandeln, sollte die erste kieferorthopädische Vorsorgeuntersuchung schon im Alter von 6 Jahren erfolgen.

Was muss gemacht werden, bevor die Spange eingesetzt werden kann?


Der individuelle Behandlungsplan beginnt immer mit einer umfassenden Diagnose durch eine kieferorthopädische und allgemeine Untersuchung des gesamten Kauorgans. Es werden Abdrücke von Oberkiefer und Unterkiefer genommen. Diese dienen zur Erstellung von dreidimensionalen Gipsmodellen. Außerdem werden digitale Röntgenaufnahmen und digitale Fotos von den Zähnen und dem Gesicht angefertigt.
Die Auswertung der Ergebnisse gibt dann die weiteren Schritte für einen individuellen Behandlungsplan vor. Im persönlichen Gespräch stimmen wir Vor- und Nachteile verschiedener Therapiemöglichkeiten mit Ihnen ab.

Können sich auch Erwachsene kieferorthopädisch behandeln lassen?


Für gleichmäßige, gerade Zähne ist es nie zu spät! Zahnbewegungen sind grundsätzlich ein Leben lang möglich.
Auch wenn eine neue prothetische Versorgung geplant ist, kann eine vorhergehende Behandlung die Funktion und Stabilität wesentlich verbessern. Wenn es darum geht, nicht nur Zahnfehlstellungen sondern auch Kieferfehlstellungen nach dem abgeschlossenen Wachstum zu korrigieren, reicht eine Zahnspange allein evtl. nicht aus. In diesem Fall kann allerdings mit einem kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Vorgehen eine Verbesserung von Funktion und Aussehen erreicht werden.

Was sind Außervertragliche Leistungen (AVL)?


Nach Maßgabe der gesetzlichen Krankenversicherung - SGB V §12 - muss eine kieferorthopädische Behandlung „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich" sein. Der Leistungsumfang darf dieses Maß nicht überschreiten.
Dies steht im Gegensatz zu einer Behandlung auf aktuellem medizinischem und wissenschaftlichem Kenntnisstand. Wünschen Sie Leistungen, die über das gesetzliche Maß hinausgehen und die die Behandlung angenehmer, schonender, ästhetisch ansprechender und schneller machen, bieten wir Ihnen diese Leistungen an. Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema.

.

Sie wünschen einen Beratungstermin, dann rufen Sie 02821/12880 an. Frau Dr. N. Jaguljnjak berät Sie gerne zu diesen Themen.


Interleukin-1-Test!
09.09.2019 Ein Verfahren zur Bestimmung des individuellen, genetisch bedingten Parodontitis-Risikos. >> mehr
Erhalte Deinen Zahn!
05.08.2019 Erhalte deinen Zahn. >> mehr
Implantologische Sofortversorgung
05.06.2019 Implantologische Sofortversorgung >> mehr
Unsichtbare Zahnkorrektur!
18.05.2019 Unsichtbare Zahnkorrektur mit transparenten Kunststoffschienen, bei Frau Dr. Natalie Jaguljnjak. >> mehr
Beautiful Smile!
30.01.2019 Schenken Sie sich ein strahlendes Lachen! Mit unserem schmerzfreien Zahnbleaching bekommen Sie ein beautiful smile und das Ganze in nur 20 Minuten. Zahnaufhellung in nur 20 Minuten. >> mehr

Homepage-Sicherheit